Gooseberry ist da


Der große Bruder oder die Alternative zum Raspberry soll er sein, der Gooseberry. Heute ist er angekommen. Direkt aus England in einem Luftpolsterumschlag. Die Tinte auf dem Adressaufkleber war schon leicht verlaufen der Inhalt aber trocken.

Was sofort auffällt ist die extrem flache Form des Gooseberry, ca. 0,6 cm ist er hoch und etwas größer als der Raspberry.
Neben dem Gerät war auch ein Netzteil enthalten, leider nur mit GB-Stecker aber dafür es Adapter.
Es fällt sofort auf, dass der Gooseberry nicht ein zusammengeschustertes Board ist wie der Raspberry sondern designt wurde. Die Platine wird in der Zusammenstellung wohl bereits in einigen Tablets eingesetzt und das merkt man.

Unterschiede Goose- und Rasp- Berry

Größter Unterscheid zum Raspberry ist dass alle Anschlüsse „mini“ sind. Mini-HDMI, mini USB, mini-SD und mini Strom.
Dafür sind die technischen Details etwas Größer:

CPU ist ein A10 mit 1 Ghz (700 mhz im Raspberry) und der Ram ist mit 512 MB doppelt so groß wie der des Raspberry.
Dafür gibt es (leider) kein Lan Anschluss aber ein W-Lan Modul. Weiterer Vorteil des Gooseberry ist ein eingebauter 4 GB Speicher auf dem von Werk aus ein Andriod System installiert ist. Der Speicher läßt sich durch SD Karten auf bis zu 32 GB vergrößern.
Das Andriod fährt problemlos hoch ist aber leider Chinesisch / Japanisch ?

Der Preis ist mir 43 Pfund etwas teurer als der des Raspberry Pi, dafür gibt es aber auch ein Netzteil, mehr Power und internen Speicher.

Kurzes Fazit

Der Pi wurde zum Spielen und Experimentieren entwickelt. Alle Anschlüsse sind vorhanden und leicht zu nutzen. Dafür ist die Leistung recht begrenzt und der produktive Einsatz gestaltet sich mühsam.

Der Gooseberry wirkt durchdachter und Qualitativ hochwertiger. Man hat das Gefühl von mehr Technik auf kleinen Raum als beim Raspberry. Der Nachteil ist, dass das Gerät nicht für das Spielen und Entwicklen gemacht wurde. Es ist für den Produktiven Einsatz gedacht und das macht sich vor allen an den Anschlüssen bemerktbar.
Für alles braucht man einen extra Adapter. Strom, USB, HDMI, SD, LAN gibt es gar nicht. Dennoch bietet der Gooseberry viele Möglichkeiten. Die Platine bietet Zich Lötpunkte, wie z.B. Backlight, Micophone, Batery usw. und dies läd förmlich zum Modden, Experiementieren und Spielen ein.
Ich denke es wird nicht lange dauern bis die ersten coolen Gooseberry’s durchs Netz ziehen.

Unterm Strich ist der Raspberry aber etwas Benutzerfreundlicher.
Wie die Android-Software läuft und ob evt. ein Ubuntu auf dem Gooseberry läuft schaue ich mir nach dem Wochenende an. (erstmal brauche ich den USB Adapter zum Bedienen des Goose ;-)

Veröffentlicht am 4. August 2012 um 23:05 von Homwer · Permalink
In: Allgemein, PC und Technik

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